Ein Werk voller Symbolik, das den Lauf der Zeit und die Vergänglichkeit des Lebens einfängt. Auf der rechten Seite dreht sich das „Rad der Zeit“, ein komplexes Geflecht von Achsen, in denen Augen erscheinen – Augen, die sich verändern, altern, verschwinden. Doch im Zentrum des Bildes, unerschütterlich, ist ein einziges offenes Auge. Es ist das Selbst – der Kern, die Konstante inmitten der Vergänglichkeit.
Die unteren Bildelemente erzählen von Extremen: Ein Kopf, eingefroren im Eis, wirkt wie ein Sinnbild für Stillstand, vielleicht für Zeiten der Starre oder Kälte im Leben. Daneben brennen zwei Köpfe, umhüllt von Lava, die für Leidenschaft, Veränderung oder vielleicht auch Schmerz stehen. Über all dem, eingebettet in eine blaue Blüte, ruht ein Gesicht mit geschlossenen Augen – ein Moment der Ruhe, des Friedens, vielleicht ein Sinnbild für das Leben, das sich erneuert.
Dieses Bild lädt zum Nachdenken ein: Alles wandelt sich, nichts bleibt, außer dem eigenen Bewusstsein. Das offene Auge in der Mitte ruft uns in Erinnerung, dass wir selbst die Konstante in unserem Leben sind, egal wie das Rad der Zeit sich dreht. Es ist ein kraftvolles, fast meditatives Werk, das dazu einlädt, sich mit der Frage zu beschäftigen, wer wir wirklich sind – jenseits der Veränderung.
Acryl auf Leinwand
100 x 120 cm
6.500,00 €